Social Media: Deutsche haben neun Millionen Profile

12 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren sind mit persönlichen Profilen in Communities vertreten – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit präsentiert sich jeder sechste Webuser mit persönlichen Informationen im Netz.

Nach der Forsa-Erhebung im Auftrag von Bitkom sind die Social Communities deutlich beliebter als eigene Webseiten oder Blogs.

Ein Grund für die starke Beteiligung der Deutschen liegt sicher in der Vielfalt: Es gibt Communities für Businesskontakte, Studenten und Schüler, aber auch für nahezu alle Interessengruppen wie Heimwerker, Hobbyfotografen, Autofahrer und junge Eltern.
Nicht zu unterschätzen ist das Thema Datenschutz. Hohe Datenschutz-Standards stellen ein wichtiges Qualitätskriterium für die Anbieter dar. Der Bitkom-Verband gibt Usern deshalb Tipps zur Nutzung von Communities:

Schutz der Adressdaten
In den meisten Communities werden mindestens Name, Postadresse und/oder Email-Adresse verlangt. Auch zur Sicherheit der User, um einem Missbrauch der Plattform vorzubeugen. Die Adressinformationen sind geschützt und nicht frei im Netz lesbar – es sei denn die User stimmen ausdrücklich einer öffentlichen Darstellung zu. Dennoch sollte man vor der Registrierung die Datenschutzerklärung des Betreibers lesen und bei Unklarheiten vorab per Mail nachfragen.

Echter Name oder Pseudonym?
Eine Community lebt vom Vertrauen der User untereinander. Die Mitglieder fühlen sich nur sicher, wenn mit offenen Karten gespielt wird. Viele Netzwerke verlangen eine Registrierung mit vollem Namen, da auf der Plattform reale soziale Beziehungen auc gegen Nicknames nichts einzuwenden.

Offenheit
Im “realen” Leben offenbaren nur die Wenigsten fremden Menschen ihr Privatleben. Auch im Netz können die User selbst festlegen, ob private Infos öffentlich sein sollen. Die meisten Communities machen einen Teil der Profilinformationen nur für ausgewählte Freunde des jeweiligen Nutzers sichtbar.

Profile in Suchmaschinen
Profile in Online-Netzwerken lassen sich i.d.R. nicht via Suchmaschinen aufspüren außer auf Wunsch der User. So wird sichergestellt, dass persönliche Seiten nur registrierte Mitglieder lesbar sind und nicht für jeden Webuser.

Werbung
Communities finanzieren sich weitgehend über Werbung. Lediglich einzelne Netzwerke, vor allem im geschäftlichen Bereich, bieten kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften an, die meist werbefrei sind. Die zugespielte Werbung in Gratis-Netzwerken sind in der Regel zielgruppenspezifisch.

Ein Kommentar to “Social Media: Deutsche haben neun Millionen Profile”

  1. [...] Social Media in Deutschland [...]

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