Zumindest online wird das Interesse der Deutschen an Autos durch die Wirtschaftskrise nicht getrübt. Nach einer Nielsen-Studie werden Autohersteller-Seiten im Dezember 2008 von rund 3,4 Millionen Usern besucht; ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr.
Nach Meinung der Experten von Nielsen stellt Onlinewerbung für die Automobilbranche eine erfolgversprechende Marketing-Alternative dar, da potenzielle Autokäufer, die sich auf den Websites der Autohersteller informieren, einer konsumfreudigen Käufergruppe angehören. Das sei auch an den weiteren Surfgewohnheiten der Autofans abzulesen. Die Automobilinteressierten sind nämlich besonders häufig auf Reise-Websites, speziell von Fluglinien, unterwegs. Zudem informieren sie sich online sehr oft über Karriereentwicklung sowie Immobilien. Knapp ein Viertel der Automobilinteressierten (23%) klicken außer Autoseiten auch auf Portale zum Wertpapierhandel. Automobilherstellern werden deshalb seitens Nielsen zielgerichtete Marketingmaßnahmen auf diesen Themenportalen empfohlen.
Auch Autoverkaufsplattformen wagen dieser Tage neue startups:
Ein sehr interessante Alternative zu mobile/autoscout & Co bietet neuerdings zum Beispiel http://www.autotopdeal.de
dort wird das “Myhammer prinzip”, nämlich das einer art “Rückwärtsversteigerung”, erstmals auf den Automarkt angewandt.