In-Game Werbung wirkt. Das belegt eine Untersuchung von AdLINK Media Schweiz in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, Coca-Cola und MediaCom, nach der sich mehr als 50 Prozent der Befragten an die gezeigte Werbung erinnern konnten.
Für die Studie zum In-Game-Advertising wurde ein Experiment zugrunde gelegt, bei dem über 100 Personen eine virtuelle Rennstrecke zu absolvieren hatten. Bei der anschließenden Befragung konnten sich rund 50 Prozent der Teilnehmer ungestützt an die Werbeeinblendungen (Coke Zero) erinnern, gestützt lag die Quote bei 59 Prozent.
Aus der Untersuchung lassen sich konkrete Handlungsanweisungen für Werbetreibende ableiten. Bei einem etablierten Markenprodukt führt eine moderate Frequenz der Werbeeinblendungen zu einer Aktivierung der Markenerinnerung. Bei erhöhter Frequenz nimmt diese Steigerung ab. Zudem wurde ermittelt, dass je näher die Platzierung der Werbung an der Rennstrecke, desto besser die Erinnerung der Teilnehmer. Werner Wirth, Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung am IPMZ, mahnt in diesem Punkt jedoch zu Vorsicht: „Bekannte Marken können durchaus leichter zu
Reaktanz führen als unbekannte Marken, vor allem wenn es bereits hohen Werbedruck gibt wie bei
Coca-Cola.“